Meine Kirche/Gemeinde ist klein, wir können nicht viel tun. Wie könnten wir helfen?

Erinnere dich an den Jungen mit dem Brot und den Fischen, und was Jesus tun konnte, als der Junge sie ihm zur Verfügung stellte. Gott kann aus etwas Kleinem etwas Grosses, aus wenig viel machen. Denke über deine Möglichkeiten nach und bete darüber:

Bete. Bete für dein Land. Bete für die, die Angst haben. Bete gegen Fremdenfeindlichkeit, unangebrachten Nationalismus, autoritäre Sicherheitskontrollen und Trennung. Bete, dass die Menschen in unserem Land es wagen, Fremde willkommen zu heissen, zu verstehen und zu ermutigen. Bete für all diejenigen, die probieren, den Flüchtlingen zu helfen und Lösungen in unmöglichen Situationen zu finden. Bete für die Flüchtlinge selbst, für Sicherheit, Hoffnung, für Entscheide über ihre Zukunft und für ihre gelungene Integration. Und bete, dass der Herr diese turbulente Zeit für seine Pläne braucht, um vielen Menschen Leben und Hoffnung zu bringen.

Finde heraus, was an deinem Wohnort geschieht. Kannst du Unterstützung anbieten bei dem, was Behörden, andere Kirchen oder Wohltätigkeitsorganisationen tun?

Schau dir das Brot und die Fische deiner Kirche an. Können die Programme eurer Kinder/ Jugendlichen/ Senioren so angepasst werden, dass Flüchtlinge mitmachen können? Was sind die Dinge, die Einzelne von sich aus machen können? Flüchtlingen Sprachunterricht geben? Ihnen helfen, sich im Supermarkt zurechtzufinden? Haarschnitte oder Transporte zu einem Spitaltermin anbieten? Eine Familie zu einem Essen einladen? Flüchtlinge einladen, zu dir nach Hause oder in die Gemeinde zu kommen und ein Essen für dich zu kochen? Oder einfach Freund, Freundin sein?

Sobald du weisst, was du anbieten kannst, bete darüber und melde dich bei den Behörden oder dem Flüchtlingszentrum. Oder schaue dich nach natürlichen Gelegenheiten um, um Flüchtlinge kennenzulernen.

Für weitere Tipps schau dir auch die Informationen auf dieser Seite an.

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Angst?

Hab keine Angst!

Ja, die vielen Berichte über Krieg, Terror und Flüchtlingsströme können uns überfordern. Fremde, die ich nicht kenne, wirken manchmal bedrohlich. Mach etwas dagegen und lerne sie kennen, damit weder du noch sie weiter Angst haben müssen. Und vor allem: Bete für Flüchtlinge und für ihre Integration in der Schweiz.