Sind die Flüchtlinge wirklich in einer so verzweifelten Situation?

Flüchtlinge in den schlimmsten Situationen aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, Nigeria, Somalia etc sind gar nicht nach Europa gekommen. Sie sind zu arm,zu traumatisiert, zu unterdrückt, zu alt oder zu krank, um zu reisen. Einige haben einigermassen Sicherheit gefunden in Flüchtlingslagern in ihrer Region. Aber oft erhalten kaum die Hilfe, um überleben zu können. Das bedeutet aber nicht, dass es denjenigen, die nach Europa gelangen, eigentlich gut geht und dass sie nur kommen, um ein bequemeres und erfolgreicheres Leben zu führen.

Unsere Medien und Politiker neigen dazu, die Migranten alle in den gleichen Topf zu werfen. Das ist aber völlig falsch. Entfliehen alle Migranten einem schrecklichen Leben? Nein. Das ware naiv zu glauben. Sind es alle Wirtschaftsflüchtlinge? Nein. So argumentieren nur diejenigen, die nicht genau hinschauen wollen.

Wie kann man herausfinden, wer warum gekommen ist? Es gibt kein einfaches, narrensicheres System dafür. Das beste und einzige, was unsere Regierungen tun können, ist herauszufinden, woher die Leute gekommen sind und in welchen Umständen sie gelebt haben. Es gibt auch im internationalen Recht Anforderungen, die vorschreiben, wem der Aufenthalt gewährt werden muss.

Ja, die meisten Migranten haben viel Geld ausgegeben, um Europa zu erreichen. Das heisst nicht unbedingt, dass sie noch Geld übrig haben. Die meisten haben Handys. Natürlich haben sie sie. Ohne dieses Hilfsmittel hätten sie nicht hierher reisen können. Viele Migranten, vor allem Syrer, sind gebildet und hatten gute Arbeitsstellen. Diese Tatsache zeigt gut, wie schrecklich ihr Leben zuhause gewesen sein muss, dass sie sich entschieden haben, alles aufzugeben und alles zu riskieren, um nach Europa zu kommen.

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Angst?

Hab keine Angst!

Ja, die vielen Berichte über Krieg, Terror und Flüchtlingsströme können uns überfordern. Fremde, die ich nicht kenne, wirken manchmal bedrohlich. Mach etwas dagegen und lerne sie kennen, damit weder du noch sie weiter Angst haben müssen. Und vor allem: Bete für Flüchtlinge und für ihre Integration in der Schweiz.