Welche Bedürfnisse haben Flüchtlinge oft?

Soziale Bedürfnisse

Flüchtlinge suchen oft die Gemeinschaft. Hilf mit, sie in die Gesellschaft aufzunehmen. Kirchen und Gemeinden können vieles tun, um Freundschaften zu ermöglichen. Sie können Gelegenheiten schaffen, einheimischen Familien oder Frauen, Männern, Kindern, jungen oder älteren Menschen zu begegnen.

Medizinische Bedürfnisse

Viele sind müde und krank, oder sogar traumatisiert. Einige brauchen spezielle Beratung.

Rechtliche / anwaltschaftliche Bedürfnisse

  • Registrierung, Aufenthaltsbewilligungen, Bürgerrecht
  • Familienrecht, Rechte der Familien, Sozialleistungen, Rechtsvertretung
  • Die Gesetze des Gastgeberlandes verstehen

Bildung

Integration ist ohne Bildung nicht möglich. Wenn wir wollen, dass sie Teil der Gesellschaft sind und arbeiten, brauchen Flüchtlinge Bildung in folgenden Bereichen:

  • Sprache der Region
  • Sitten und Gebräuche
  • Tipps über die Gepflogenheiten und die Kultur der Schweiz (solche Hilfestellungen haben schon manche benutzt, um die Bibel ins Gespräch zu bringen, etwa im Sinne von: „Wie der Koran grossen Einfluss auf das Denken und die Sitten eures Landes hat, hat die Bibel unsere Kultur und unseren Umgang beeinflusst. Die Bibel wird euch helfen, euer Gastgeberland besser zu verstehen.“)
  • Kinder/Jugendliche: dass Kinder in einen Kindergarten oder in eine Kinder-/Jugendgruppe gehen können, um die Sprache und die Kultur zu lernen. Später werden sie das Gelernte auch ihren Eltern weitergeben können
  • Information über Gesetze und Ordnungen im Land
  • Die Gelegenheit, ihre berufliche Qualifikation so anzupassen, dass sie in der Schweiz anerkannt wird oder ein neues Handwerk erlernen zu können.

Besondere geistliche Bedürfnisse

  • Kulturell angepasste Formen von Evangelisation und Jüngerschaft
  • Gründung von Kleingruppen und Gemeinden
  • Ausbildung von Pastorinnen und Leitern unter denen, die im Land bleiben
  • Training von denen, die als Jünger Jesu nach Hause zurückkehren. Damit sie als von Jesus gesandte Jünger zurückkehren. Mit nachhaltigen Strategien für den Lebensunterhalt.

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Angst?

Hab keine Angst!

Ja, die vielen Berichte über Krieg, Terror und Flüchtlingsströme können uns überfordern. Fremde, die ich nicht kenne, wirken manchmal bedrohlich. Mach etwas dagegen und lerne sie kennen, damit weder du noch sie weiter Angst haben müssen. Und vor allem: Bete für Flüchtlinge und für ihre Integration in der Schweiz.