Wie kann ich oder meine Kirche/Gemeinde entscheiden, was zu tun ist?

Das Wichtigste zuerst
Bitte Gott um Mitgefühl für die Flüchtlinge und Verständnis für ihre schwierigen Situationen. Angst und Bedenken sollten nicht ignoriert werden. Sie können durch Gebete, Diskussionen, Schulungen, Lektüre sowie durch Zeugnisse, wie Gott unter den Flüchtlingen am Wirken ist, angegangen werden.

Informiere dich und entdecke, was in deiner Umgebung schon läuft
Erfinde das Rad nicht neu. Informiere dich bei deiner lokalen Evangelischen Allianz oder bei anderen Gemeinden, was sie wo und mit wem tun. Frage Hilfsorganisationen oder andere bereits aktive Werke, was sie tun. Finde heraus, was die Behörden tun.

Geh hin und schaue zu
Geh mit denen mit, die bereits Zugang zu Flüchtlingen haben. Erlebe, was sie tun, und achte auf diese drei Dinge:

  • Was sind die Bedürfnisse?
  • Bei was könntest du dich oder deine Kirche/Gemeinde anschliessen oder etwas beitragen?
  • Fehlt etwas? Eine Nische, die du oder deine Kirche/Gemeinde füllen könnte?

Ermutige die Mitglieder deiner Kirche/Gemeinde
Wenn Leute aus der Gemeinde kochen, Fussball spielen, Haare schneiden können, ein Auto haben und Mitfahrgelegenheiten bieten können, wenn sie eine Kindergruppe leiten, Anwältinnen oder Anwälte sind, einfache Sprachkurse geben können, gerne Leute herumführen... All diese Dinge deuten an, wo du anfangen könntest.

Versuche, ein paar Worte und Begrüssungen in Arabisch, Farsi oder weiteren Sprachen zu lernen. Vielleicht hilft dir ein befreundeter Flüchtling.

Fange an hinzugehen, zu dienen, Vertrauen zu bauen und Beziehungen zu knüpfen. Mache mit offenen Augen mit bei dem was schon läuft, damit du weitere Bedürfnisse und Gottes Führung erkennst. Beziehe dann andere Gemeindemitglieder ein, die diesen Bedürfnissen begegnen können.

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Angst?

Hab keine Angst!

Ja, die vielen Berichte über Krieg, Terror und Flüchtlingsströme können uns überfordern. Fremde, die ich nicht kenne, wirken manchmal bedrohlich. Mach etwas dagegen und lerne sie kennen, damit weder du noch sie weiter Angst haben müssen. Und vor allem: Bete für Flüchtlinge und für ihre Integration in der Schweiz.